Hochwassergebiete Sachsen

Sachsen hat immer wieder mit Hochwasser zu kämpfen

Während der Schneeschmelze führen viele Flüsse Hochwasser. So auch die Neiße, die durch Sachsen fließt und immer wieder zu Überschwemmungen führt. Das geschieht jedes Jahr und nicht immer im gleichen Ausmaß. Im Jahre 2010 war die Neiße weit über die Normalmarke angestiegen und die Menschen in Sachsen mussten sich auf Hochwasser und die damit verbundenen Überschwemmungen einrichten. Viele Deiche wurden nach der Jahrhundertflut im Jahre 2002 verstärkt und repariert. Im Jahre 2010 war es nicht die Schneeschmelze, die für Hochwasser sorgte, sondern schuld waren die starken Regenfälle. Die Flüsse, wie die Elbe, die Neiße und die Moldau führten Hochwasser. Auch die Nachbarländer Polen und Tschechien kämpften gegen die Fluten. Nicht nur Sachschäden sind zu beklagen, auch Menschenleben.

Überschwemmungen verursachen viele Schäden
Durch das Hochwasser und den damit verbunden Überschwemmungen werden Straßen unpassierbar und auch der Bahnverkehr kommt zum Erliegen. Meist fällt auch das Strom- und Telefonnetz komplett aus. Schulen und Kindergärten bleiben während der Überschwemmungen weitgehend geschlossen. Im Jahre 2010 musste in Görlitz sogar die Bevölkerung mit Trinkwasser versorgt werden, weil ein Wasserwerk abgeschaltet werden musste.

Ist der Katastrophenalarm ausgelöst, schauen die Menschen auf das Wetter und hoffen, dass der Regen nachlässt. Bedroht ist nicht nur das Umland, sondern vor allen Dingen auch das Eigentum der Menschen, die dort leben. Häuser werden geflutet und alles, was die Fluten mitreißen können, wird mitgerissen oder mindestens zerstört. Viele Menschen haben buchstäblich alles verloren.

Sachschäden sind zu ersetzen – Menschenleben nicht
Sachschäden sind zu ersetzen. Natürlich sind die Dinge unersetzlich, die eine persönliche Bedeutung für die Menschen haben. Menschenleben, und das Hochwasser im Jahre 2010 forderte leider 10 Menschenleben, sind nicht zu ersetzen. Viele Menschen können nicht mehr in ihre Häuser oder Wohnungen und werden in Notunterkünften untergebracht. Zwar hilft der Staat hilft bei Sachschäden und unterstützt durch einen bestimmten finanziellen Betrag die Geschädigten, die nicht gegen Hochwasser versichert sind, bei einem Neuanfang.

Besser sind jedoch diejenigen dran, die eine Versicherung gegen Hochwasser abgeschlossen haben. Die Absicherung bei Hochwasser ist nicht in der Gebäudeversicherung und auch nicht in der Hausratversicherung enthalten. Diese Absicherung muss in einen dieser Verträge mit aufgenommen oder eine separate Versicherung abgeschlossen werden. Schäden sollten so schnell als möglich bei der Versicherung angemeldet werden. Welche Schäden im Haus und am Inventar entstanden sind, sollte schriftlich aufgelistet werden und die Liste an die Versicherung schnellstens weiterzugeben. So ist gewährleistet, dass die Betroffenen schnellstmöglich die Schäden erstattet bekommen. Mit dem Geld können Reparaturen am Haus bezahlt und neues Inventar angeschafft werden.